Herausforderung

„Eine „Energiewende“ zulasten der in der Energiewirtschaft arbeitenden Menschen ist keine nachhaltige Energiewende, sondern allenfalls eine missglückte politische Turnübung mit katastrophalem Abgang.“ Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft Ver.di

Der Strompreis schießt durch die Decke

Die Verbraucherpreise für Privat- und Gewerbekunden steigen unerlässlich weiter.

Wirtschaftlich geht das so nicht mehr

Die Stilllegung zahlreicher Kraftwerke bewirkt, dass Investitionen für Erneuerung und Instandhaltung nicht getätigt werden können.

 

Ökologisch ist die derzeitige Energiewende nicht

Die sauberen Kraftwerke stehen still, und ökologisch nicht vertretbarer Strom wird importiert.

Ein Blackout ist zu befürchten

Die Versorgungssicherheit ist durch teils mangelnde Reserven gefährdet, und die Netze durch hohe Schwankungen überlastet.

 

Der soziale Friede ist gefährdet

Entlassungen und Kürzungen von Sozialleistungen werden zur Kostensenkung genutzt, zeitgleich fehlen Mittel für öffentliche Einrichtungen.

Erneuerbare auf dem Vormarsch, aber Energiewende stockt

Rückbau der KKW und Entsorgung sind ungeklärt, derzeitige Netze und Energiespeicher unzureichend.

Lösung

Jahrhundertvertrag

Zwischen Politik, Unternehmen der Energiewirtschaft und Arbeitnehmervertretern soll ein Jahrhundertvertrag zur Realisierung einer sicheren und fairen Energiewende abgeschlossen werden. Er soll die ökologischen Klimaziele mit ökonomischer Vernunft und sozialer Verantwortung verbinden und für einen geordneten Ausstieg aus der konventionellen Erzeugung sorgen. Der Übergang zu den erneuerbaren Energien muss die Versorgungssicherheit, kalkulierbare Planungskorridore für die Stilllegung, einen sozialverträglichen Arbeitsplatzumbau und die dafür notwendigen Mittel seitens der Politik als erforderliche Rahmenbedingungen gewährleisten.

Ein sozialverträglicher Kohleausstieg ist möglich und finanzierbar!

Position der Bremer Runde zu einer sicheren und fairen Energiewende wissenschaftlich bestätigt:

Das Ergebnis des von der Bremer Runde mit ver.di beauftragten Gutachtens zeigt, dass die Energiewende sozialverträglich gestaltet werden kann – wenn man es denn will: Sowohl CO2-Reduzierung und Klimaschutz, als auch Versorgungssicherheit bei stabilen Strompreisen und sogar auch sozialverträglicher Strukturwandel und Arbeitsplatzumbau für die Beschäftigten der Energiewirtschaft lassen sich gleichermaßen realisieren.

 

Wir – Die Bremer Runde

Die Bremer Runde ist ein Zusammenschluss mehrerer Arbeitnehmervertreter von Energieversorgungsunternehmen aus ganz Deutschland.

Gemeinsam setzen wir uns für eine sichere und faire Energiewende ein.

 

 

Auch Du kannst dabei helfen!

 
 

Aktuelles

22.11.16ver.di bündelt Kräfte für faire Energiewende

VERDI-Farbe_ohne-SchriftzugAm 15.11.2016 wurde von ver.di in Berlin ein neuer Arbeitskreis gegründet. Ziel ist, die Energiewende sozialverträglich und sicher umzusetzen.

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18.10.16Sozialverträglicher Kohlekonsens finanzierbar!

14372462_1191269807597859_6234820219173077364_oAm 15.09.2016 präsentierte Frank Bsirske (Vorsitzender ver.di) und Andreas Scheidt (Leiter Fachbereich 2 Ver- und Entsorgung) in Düsseldorf die Ergebnisse des enervis-Gutachtens im Rahmen einer Pressekonferenz. Das Gutachten untermauert die Finanzierbarkeit eines sozialverträglichen Kohleausstiegs. Vertreter der Bremer Runde waren vor Ort.

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18.10.16Norddeutsche Betriebsräte Konferenz

14444885_1202735049784668_8473581264058158547_oVom 28.-30.09.2016 fand die NDBK in Schwerin statt.  Peter Marrek (Sprecher der Bremer Runde) hielt im Rahmen der Veranstaltung einen bewegenden Redebeitrag über die Bremer Runde.

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18.10.16Vergangenheit – Entwicklung – Zukunft…

Image2 Arbeitstagung der Bremer Runde im Kraftwerk Staudinger am 22.09.2016.

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15.9.16Berlin, Leipzig und Frank Bsirske

2016-09-13 VKU SW Kongress Bsirske quadratischNach München standen diese Woche Berlin und Leipzig auf der Tour Liste der Bremer Runde.

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9.9.16Deutscher Energiekongress in München

2016-09-06 München 1 Am 06.09.2016 waren Kollegen der Bremer Runde beim Deutschen Energiekongress vor Ort.

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15.8.16Aschenputtel der Energiewende

ohne swb Kraftwerk_Hastedt_04 Kohlekraftwerke machen den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung erst möglich. Das scheint beim Ruf nach einem möglichst schnellen Ausstieg oft vergessen zu werden. Alfons Kather, Leiter des Instituts für Energietechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg, plädiert in diesem Beitrag dafür, die Rolle der Kohle als wichtige Brückentechnologie stärker zu beachten.

zum Bericht der vdi

2.8.16„Mitarbeiter von RWE fürchten um ihr Leben“

Schlips

Wie sieht die Zukunft der Energiekonzerne aus? RWE-Konzernchef Peter Terium über gewalttätige Proteste gegen die Braunkohle und seine horrenden Schulden.  Ein Bericht der FAZ

Zum Bericht

20.7.16Vision und Wirklichkeit

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Am 30.06.2016 trafen sich Vertreter der Bremer Runde mit Bernd Westphal, Abgeordneter der SPD im Deutschen Bundestag, zum Gespräch. Gleich zu Beginn war klar: Der Weg in die schillernde deutsche energiepolitische Zukunft, in der sich Herr Westphal schon befindet, muss erst gegangen werden.

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Kommentare

2 Kommentare

Walter Wicke sagt:

Am 9.2. ist ja das nächste Terffen der Bremer Runde in Duisburg. Ich bin schon sehr gespannt auf den Vortrag der Agora Energiewende zum Thema „Elf Eckpunkte für einen Kohlekonsens“ und freue mich auf die Diskussion dazu.

Bettina Lehmkuhl sagt:

Ein großes Lob an die „Macher“ dieser tollen Seite!! Auch möchte ich mich bei den Kollegen bedanken, die mit so viel Herzblut und Engagement sich für diese wichtige Sache einsetzen und für unsere Arbeitsplätze kämpfen. Chapeau!!

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